Presse

Von Faust bis Figaro

"Mit ihrer strahlenden Stimme, der eine erstaunlich dramatische Gestaltungskraft innewohnt, interpretiert Schrape (...) die Mimi aus Puccinis "La Bohème". (...) Stets singt sie leicht, zart, voller Spannung. Und ihre Erscheinung passt zu dieser Stimme: Sie ist lebendig, authentisch, mit jugendlichem Schwung. Begleitet von Robert Bärwald am Klavier demonstriert sie ihre große Bandbreite, verknüpft die Klassik gekonnt mit Schlagern von Hollaender oder mit einem Weill-Song aus der "Dreigroschenoper".

Es ist erstaunlich, wie anders jedes Lied bei Silke Schrape klingt, als wären es Menschen mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten. Sie weiß ganz genau, was leise und was laut gesungen werden muss, wo mehr Tempo rein gehört, wo weniger Stimme, wo der Gesang trockener, wo er neckischer sein soll. (...)

So kann man nebenher viel lernen über Werke, Komponisten und Zeitgeschichte. (...)

Und Shakespeare? Auf den kommt Schrape immer wieder zurück, denn seine alten Texte lassen sich hervorragend vertonen. Ein Abend mit Mehrwert.

CLAUDIA SCHULLER

Nürnberger Nachrichten vom 2. April 2019


 

Publikum auf ihrer Seite

"William Shakespeare ist aus dem Theater nicht wegzudenken, aber auch nicht aus dem Musiktheater. (...) "Schlag nach bei Shakespeare!" lautete das Motto des Abends, der großen Applaus von den zahlreichen Zuhörern (...) erntete. (...) So wählte [Silke Schrape] Shakespeare zum Schirmherren ihres musikalischen Spaziergangs (...) Silke Schrape und Robert Bärwald am Klavier präsentierten sich als Profis ihres Fachs. (...) Sie und ihre Stimme standen ganz im Mittelpunkt. (...) Auch für Augenzwinkern und das Show-Talent der beiden Akteure bot das Programm indes genügend Raum. (...) Dass sich [Shakepeares] Texte vortrefflich zum Vertonen eignen,bewies Silke Schrape mit mehreren Improvisationen.(...) Als Zugabe gab es noch einmal das Improvisationstalent von Schrape und Bärwald zu hören (...) Glücklich war die Künstlerin nicht mit [dem zufällig gewählten] Motto, aber sie wendete es kurzerhand humorvoll und hatte damit das Publikum einmal mehr auf ihrer Seite." Holger Schorb

BNN vom 26.03.2019


 

Ein Leben wie gemalt

Das Künstlerdasein zwischen Selbstverwirklichung, Schaffenslust und Selbstvermarktungszwang

(…) Silke Schrapes Weg verlief geradliniger. Die Fürther Sängerin, die im badischen Rheinstetten aufwuchs, entdeckte sehr früh ihre Leidenschaft für das Singen. Weil die festen Stellen für Solisten rar gesät sind, kümmerte sie sich nach dem Studium am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium um temporäre Engagements – ihre Auftritte führten die heute 40-Jährige ins europäische Ausland, sogar bis nach Asien. Daneben entwickelte sie Soloprogramme mit einem Repertoire, das von der Mozart-Arie über das Mahler-Kunstlied bis hin zum Brecht-Stück reicht. Vermarkten muss sie sich selbst. Also muss sie regelmäßig nach Auftrittsmöglichkeiten suchen, sich neue Kontakte erschließen, dafür sorgen, als Sängerin überhaupt wahrgenommen zu werden. Ein Druck zur Selbstvermarktung, der auch Stress bedeuten kann.

Wenn Schrape, die abseits der Bühne weder exzentrisch noch prätentios, eher leise auftritt, von ihren Projekten erzählt, stellt sich aber auch der Eindruck ein, dass ihr gelungen ist, was viele Künstler nur schwer vermögen: ihr Künstlerdasein in Balance zu bringen. Einer Balance, die den Künstler auch hin und wieder zur Ruhe kommen lässt. Wesentlich ist dafür, dass sie nicht den Anspruch hat, von ihrer Kunst leben zu können; dass sie sich also nicht nur als Künstlerin versteht, sondern auch als Lehrerin. Schrape gibt nämlich auch Gesangsunterricht.

Sie war beispielsweise als Stimmbildnerin beim Hans-Sachs-Chor, hat einen Lehrauftrag an der Uni Erlangen-Nürnberg und ist obendrein für den Windsbacher Knabenchor tätig. Unterrichten ist für sie alles andere als Last. Sie leidet daher nicht, wie so mancher Künstler, unter dem kunstfernen Broterwerb. Zupass kommt ihr, dass sie „keine acht Stunden am Tag singen kann“ und für ihre Gesangsprojekte ohnehin ein Gegengewicht benötigt, wodurch sie geerdet, im Alltag verankert wird. Gefunden hat sie die ausbalancierende Kraft im Unterrichten.

(…)

Die Unbedingtheit, ausschließlich Sängerin zu sein, nimmt Schrape für sich nicht in Anspruch. Ohne Kunst würde aber auch sie nicht leben wollen. Denn „Kunst trägt einen.“ Mal für Tage, mal für Monate. Ja, ein gelungenes Konzert, eine erfolgreiche Konzertreise könnten gar Strahlkraft auf das ganze Leben haben, meint sie.

Dieses Besondere, das im Schaffen (und Teilen) von Kunst zu finden ist, kann sich aber auch in scheinbar „kleinen“ Momenten einstellen. Etwa, wenn Schrape mit ihren Schülern ein Lied übt, das für sie besondere Bedeutung hat. Dann kann es passieren, dass ihr die Tränen kommen. „Das ist nicht der große Bühnenmoment, geht aber tief rein.“ Was ist es, das derart berührt? Das es heute noch wert erscheinen lässt, eine Künstlerexistenz zu führen? Fern aller Erklärungsversuche steht für Schrape fest: „Durch die Kunst kommt etwas Bezauberndes, etwas Schönes in mein Leben.“ Ein Reichtum, der sich monetär nicht messen lasse. Andreas Dalberg

Nürnberger Stadtanzeiger, Nürnberger Nachrichten, 14. Juli 2016


 

Sehnsuchtsreise durch romantische Gefilde - Interpretin mit Ernst, Sexappeal und komödiantischem Potenzial: Silke Schrape sang Lieder von Brahms bis Hollaender

Die Sehnsuchtsziele der Romantiker kennt die in Fürth lebende, im Badischen Rheinstetten aufgewachsene Sängerin Silke Schrape als diplomierte Sopranistin sehr genau. Weshalb ihr Liederabend im Südpunkt auch um urromantische Motive kreist.

Liebeswerben und Todessehnsucht, zauberhafte Nacht- und Nebelszenen, Naturbilder und Seelenlandschaften kann man da erleben. Von Brahms und Dvorák über Mahler (vier Lieder aus "des Knaben Wunderhorn") bis hin zur ironisch schillernden Chansonkunst Friedrich Hollaenders reicht das Repertoire. Entsprechend weit erstreckt sich der Spannungsbogen: Welten durchmisst die Interpretin, bevor sie dem modernen "Sexappeal" mit Charme und hintergründiger Komik endlich zu Leibe rücken mag.

Das macht nicht nur optisch Furore: Bodenlanges Nachtblau trägt der "Blaue Engel" und Schwarz - wie die Sünde - von den Fingerspitzen bis zu den Ellenbogen. Ihre in der Mittellage schlanke, in den Höhen durchaus wirkungsmächtige Sopranstimme erfindet das populäre Chanson tatsächlich hinreichend neu. Einen reizvollen Hauch von Schüchternheit kultiviert dieser Unschuldsengel, der seine Verruchtheit erst allmählich entblättern kann. Das macht Lust auf mehr - doch da hat die vokal Amüsiermeile nach vier Liedern auch schon wieder Sperrstunde. Schade.

"Ernst" hingegen will es Schrape - wie schon zum Auftakt mit Brahms. Ohne Umschweife betritt sie da die schlicht gehaltene Bühne in leuchtendem Dunkelrot und noblem Schwarz, fokussiert den Horizont - und strebt ins Herzland deutscher Liedkunst. "Wie Melodien zieht es/ mir leise durch den Sinn", bekennt sie mit Brahms´ erstem Lied aus Op. 105. "Zart" lautet hier die Fußnote für die Interpretin.

Springlebendig hingegen wirkt Schrapes "Vergebliches Ständchen" - das vierte Lied aus Opus 84. "Von ewiger Liebe" handelt, nebulös wie tragisch, das erste Lied aus Opus 43. Die "Zigeunerlieder" - aus Dvoráks Opus 55 - könnten empfindlich reagieren, wenn sie ausgereizt würden mit Aplomb. In diesem heikel an Folklorismus angrenzenden Genre kommt der "Ernst" der bis vor kurzem als Stimmbildnerin des Hans-Sachs-Chores tätigen Interpretin und Gesangsdozentin gerade recht. Die gewandt und keck vorgetragene Fischpredigt aus "des Knaben Wunderhorn" - instrumental abgebildet in Mahlers "Auferstehungssinfonie" - weist allerdings in eine andere Richtung. Diese hochseriöse Sängerin hat Ernst zu nehmendes komödiantisches Potenzial. ANJA BARCKHAUSEN

Nürnberger Nachrichten vom 4. Februar 2013


 

„Bei einem Liederabend (...) boten Silke Schrape (Sopran) und Pianist Robert Bärwald ein Programm auf hohem Niveau und ernteten großen Applaus. (...) Ihr Können und ihre Konzerterfahrung stellten Schrape und Bärwald (...) eindrucksvoll unter Beweis. (...) Heiter oder aber sehr gefühlvoll sang die Sopranistin (...) [Bei der Interpretation von Brechtsongs] überzeugte sie ebenso...“

Badische Neueste Nachrichten, 30. Oktober 2007


 

Sommerserenade mit Sopran

"Die Sopranistin Silke Schrape (...) begeisterte[] mit ihrem Können das Publikum restlos. (...) es sei ein mutiges Experiment, dass Blasorchester und eine Sopranistin unter freiem Himmel zusammenwirken (...) Als Silke Schrape an diesem warmen Sommerabend mit der Kavatine aus der Oper "Figaros Hochzeit" ihren ersten Auftritt hatte, ging den Zuhörern förmlich das Herz auf, Schrapes klarer Sopran berührte jeden."

BKZ, 14. Juli 2010


 

Einblicke ins Selbst

Kritik zu "irgendwieganzanders", zeitgenössisches Tanztheater

"Die Lyrik war es, die das Gezeigte unterstrich oder weiterführte. Silke Schrape rezitierte Achtung mahnend und stimmgewaltig. Sie zischelte, schrie und sang."

FLZ Fränkische Landeszeitung Ansbach - Lokales 12.April 2010


 

Heiterer Glanz mit Händel und Vivaldi Benefizkonzert in der Ansbacher Friedenskirche

„Silke Schrapes Sopran ist nicht auf Präsentation und Vordergründigkeit angelegt. Die milde Ruhe, das leise Strömen, die Nivellierung in der Dynamik trifft den Charakter des Zyklus [Neun deutsche Arien von G.F.Händel] gut. Besonders schön kam dies in der vierten Arie, „Süße Stille“, zum Ausdruck. In den höheren Lagen wird ihr Klang kernig und energisch.“

Fränkische Landeszeitung Ansbach vom 8. Februar 2010


 

Masterpiece

„Other Highlights included solos from Nuremberg-based soprano Silke Schrape, whose performance of the melodic Ave Formosissima left the audience sighing at its beauty,...“

Cyprus Today 05.09.2009


 

Carmina Burana im Amphitheater von Kyrenia

"...dann vier deutsche Solisten: Silke Schrape – Soprano;... Das Zusammenspiel zwischen Chören, Solisten und Orchester war sehr gut abgestimmt und ein musikalischer Hochgenuss. ...Die Solisten mit ihren ausgebildeten und schönen Stimmen gaben der Aufführung den szenischen Ausdruck."

North Cyprus Times vom 09. 09. 2009


 

«Musik zur Passion» 2009 in St.Michael, Fürth

"Silke Schrape setzte hier mit klangschönen Koloraturen auf einfühlsames Musizieren."

Fürther Nachrichten vom 10.3.2009


 

Meerfahrt mit bissiger Steuerfrau

„Der Übergang von der Spätromantik in die Klassische Moderne geschah in Deutschland fließender als anderswo. Diesen Eindruck hinterließ zumindest der Liederabend, den die Sopranistin Silke Schrape mit dem Pianisten Robert Bärwald (...) gab. Vielleicht lag es aber auch an der chamäleonartigen Wandlungsfähigkeit der Sängerin, dass der Bogen von Brahms zu Weill so bruchlos geschlagen wurde.

(...) Die Stimme ist zart timbriert und kann sehr mädchenhaft klingen. Wenn es aber darum geht, energisch zu werden, wenn kraftvolle Aufschwünge verlangt sind, verwandelt sich das Schmuse-Organ ganz schnell in ein Lichtschwert mit laserheller Höhe.(...)

[E]xpressive Dramatik, der Robert Bärwald mit stets kantablem Ton den nötigen Druck und das unabdingliche Strukturgerippe mitgibt, um Schrapes fast exaltierte Vokal-Höhenflüge zu stützen. (...) Silke Schrape zelebriert das Raue und Schräge ebenso lustvoll aus, wie Suders beinah kitschige Romantik-Reminiszenzen: War hier je Pathos, dann hat es sich verflüchtigt.

(...) Silke Schrape, die auch Erfahrung als Schauspielerin hat, pendelt zwischen Schlampe und missbrauchtem Mädchen, macht Lachen und Weinen und begeistert an diesem Abend (...) auf ganzer Linie. HvD“

Fürther Nachrichten vom 20.11.07


 

Mächtig und brillant

"Beeindruckend flehend boten die vier Solisten (...) das Kyrie von Otto Nicolai dar. (...) ein ergreifendes Lob Gottes im „Laudate Dominum“, von der Sopranistin Silke Schrape glänzend interpretiert (...) Die wohltönende und glasklare Stimme von Silke Schrape harmonierte bestens mit Chor und Orchester."

Donaukurier vom 10.12.2012


 

Ergreifend gewaltige Meisterleistung

[Es] erklang in homogener Interpretation das "Agnus Dei", in dem die vier Gesangssolisten ihren überzeugenden Auftritt hatten (...) In der Zugabe (...) boten die Beteiligten noch einmal ihr ganzes Können auf. Beeindruckend unterstützt wurden sie dabei von der Sopranistin Silke Schrape.

Donaukurier vom 6. Dezember 2011


 

„Später nach der Pause treten die Solisten um Robert Bärwald auf. Jeder für sich bietet ein anspruchsvolles, musikalisches Menü. Da ist Silke Schrape zu hören mit ihrer vollen, warmen Sopran-Stimme und Werken von Josef Suder.“

Stuttgarter Wochenblatt, 26.10. 2006


 

„Sowohl Silke Schrape durch ihre kraftvolle Stimme als auch Kyong-sun Lee mit ihrem virtuosen Klavierspiel zeigten sich als Meisterinnen ihres jeweiligen Fachs.“

BDZ 2006, 17. Februar 2006


 

„Die (…) Sopranistin Silke Schrape und die (…) Pianistin Kyong-sun Lee (…) boten ein bravouröses Programm.“

Rastatter Tageblatt/Hardt, 13. Februar 2006


 

„Warum das Lied nach Goethes Gedicht vom Veilchen (…) das berühmteste Lied Mozarts ist, verdeutlichten die beiden Solistinnen.“

Badische Neueste Nachrichten, 13. Februar 2006


 

„Stimmlich anspruchsvoll (…). Schrape (…) fächerte das gesamte Stimmspektrum auf, durchlitt stimmlich jede Nuance des Gefühls, ob zaghafte Hoffnung, glückliche Erfüllung oder bitteren Abschied.“

Badische Neueste Nachrichten, 25. März 2003


 

„Das Beste braucht ebenfalls einen Höhepunkt: Den boten die beiden Auftritte von Silke Schrape (…).“

Aar-Bote, 22. Dezember 2001


 

Ein Hexenhaus voller bekannter Melodien

Das Ensemble der Nürnberger Kinderoper zeigte in Postbauer-Heng

„Hänsel und Gretel“

Klassische Musik mit Witz und Humor, locker, leicht, farbenfroh und vor allem kindgerecht auf die Bühne gebracht. (...)

Dank der lebendigen Erzählerin Silke Schrape, die auch als Sand- und Taumännchen auf der Bühne stand, (...)waren die Kinder vom ersten Moment an gefesselt.

Nürnberger Nachrichten vom 15.11.2011


 

Hänsel und Gretel im Südpunkt

"Aber dank einer lebendigen Erzählerin (Silke Schrape, auch Sand-und Taumännchen)(...) waren die Kinder vom ersten Moment an von der altbekannten Geschichte so gefesselt, als müssten sie selbst noch diese gruselige Geschichte zu einem guten Ende bringen."

Mai 2010; HP: www.suedpunkt-nuernberg.de/News-Detail.


 

Kleine Zauberflöte fesselte Jung und Alt

Die Darsteller (...) überzeugten ebenso wie (...) Silke Schrape (...) Mit einem nicht endenden Applaus dankten die zahlreichen Besucher den Akteuren für die gelungene Vorführung.

NEUMARKTER NACHRICHTEN vom 2.3.2009


 

 

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